3rd World Deaf Orienteering Championship

1st World Deaf Master Orienteering Championship

Rochester, New York USA

4.-9 August 2015 

Das Team stellt sich vor

 

 134-Hermine  

HENECKER Hermine:

TD Orientierungslauf und Betreuer:

Geburtsdatum: 09.08.1972

Geburtsort: Wiener Neustadt

Verein: NÖSÜDGHSK 2005

Disziplin: Sprint, Mittel und Lang

Debüt im Nationalteam: 2nd WDOC Cherkasy, Ukraine

Hobbys: Reisen, Wandern, Laufen, OL-Mountainbike,

 

 133-Hannes  

WENZEL Hannes:

Läufer:

Geburtsdatum: 22.05.1976

Geburtsort: Villach

Verein: SCGK Kärnten

Disziplin: Sprint, Mittel und Lang

Debüt im Nationalteam: 7. EDOC Eger, Ungarn

Hobbys: Reisen, Wandern, Mountainbike, Laufen,

Ziel: WDOC-Top Platzierung in Sprint, Mittel und Lang

 

Link zur Seite der WM:

http://www.wdoc2015.org/

Kontakt

OL-TD: Hermine Henecker

hermine.henecker@oegsv.at

1.Tag:

Wir sind gestern nach 13 Stunden Flug gut in Rochester angekommen. Am nächsten Tag um 13 Uhr holte ich die Akkreditierung für das Team ab und dann um 19 Uhr fand ein Meeting statt.

137-Tag1

 

2.Tag

Wir fuhren gemeinsam mit dem Schoolbus zum Mendon Ponds Park zum Training. Nach dem Training fand die Auslosung für Sprint und Sprint Relay statt und um 15 Uhr wardie Eröffnungsfeier.

11 Länder und über 70 LäuferInnen sind dabei. Anschließend gab es ein gemeinsames Picknick im Park. Um 19 Uhr Meeting über Sprint.

 

3.Tag

R.I.T –Rochester Institut Technology

Sprint: 2 Km, 20 Hm, 18 Posten

 

Wir fuhren wieder mit dem gelben Schulbus zur R.I.T Universität, wo die ca.1300 gehörlosen Studenten studieren/wohnen. Dort startete der Wettbewerb in der Nähe um 10Uhr. Insgesamt waren 16 Elite Läufer. Davon startete Hannes Wenzel um 10.03 Uhr. Von 1 bis 4 Posten ist er problemlos gelaufen mit guter Zeit, aber zum 5. Posten hatte er sich plötzlich verlaufen, nach längerer Zeit wieder zurück gefunden, von 6 bis 11 Posten waren leicht zu finden, durch Wald und Wiesen ist er am  Posten 12 vorbei gelaufen zum 13. Posten, so musste er zurückkehren zum 12. Posten (leider Zeitverlust). Ab 13. Posten hat er die Zeit nachgeholt, leider hat er es aufgrund des Verlusts von derGesamtzeit (durch technischer Fehler) nicht geschafft. So kam daher das Ergebnis von ihm -> Sprint 14. Platz. 19 Uhr Meeting über Mittel.

 

4.Tag

Mendon Ponds Park

Mittel: 4,9km, 180hm, 20 Posten

 

Die Fahrtdauer betrug 20 min zum Mendon Ponds Park, er liegt im Süden von Rochester, wo der Wettbewerb Mitteldistanz stattfand. Im Laufgebiet gibt es viele Hügeln, Gruben und gewachsene Wildnis. Wo die besonderen Pflanzen liegen, die sehr gefährlich für die  Haut sind, es wurde informiert (Name: POISON IVY) nach dem Ziel mussten wir uns gleich mit Seife schrubben, dann mit kaltem Wasser abspülen. Vor dem Ziel gab es einen sehr riesigen Busch an vielen überwachsenen Baumstämmen, man muss vorsichtig vorbei zum Ziel gehen.

Hannes startete um 10.12Uhr. Er ist besser mit der Zeit gelaufen als gestern und hat sich gut darauf konzentriert. Ich bin sehr zufrieden mit der Zeit von Hannes 46:18 min – 11. Platz von 16. Vergleich mit starken Läufern, die aus dem Osten sind, knappe Zeit aber Hannes ist der beste von Europa 🙂 . Abends Meeting für Lang.

 

5.Tag: Letchworth State Park Lang: 10.9km, 380hm, 21 Posten

Einstündige Fahrt vom Hotel in die südliche Landschaft Letchworth State Park. Dort gab es so viele dichte Wälder, Hügelsteg, stumpfes Gebiet und Fluss im großen Tal. Hannes startete um 10:18 Uhr. Die Karte ist technisch sehr anspruchsvoll(1:15000). Bei jedem Posten gab es keine Wege und man lief meistens im Wald. In der Mitte von einem Posten hat Hannes Auge einen Dornstrauch erwischt und er hat seine Kontaktlinse verloren. Er wollte aber nicht aufgeben und versuchte ohne zu sehen. Er hat das Ziel erreicht, aber mit dem 12. Platz von 16 Läufern. Er ist tapfer und hat gekämpft um ins Ziel zu kommen wegen dem Schlechtsehen. Am Abend Meeting für Relay und Zukunft.

6.Tag

Mendon Ponds Park Relay und Open von 3,8 bis 4,7 km, 145 Hm, 22 Posten

Am letzten Tag in Mendon Ponds Park gab es nur 3er Team Relay je Land. Es gab nur 5 Länder – für Staffel. Wer weniger als ein 3er Team hat, darf freiwillig bei Wettbewerb OPEN mitlaufen. Es war wunderbares Wetter – am letzten Tag haben der TD, Coach, Anfänger und Herr Rebrov vom ICSD beim Wettbewerb Open mitgemacht. Diese Landschaft ist wunderschön und die Karte für Orientierungslauf ist einmalig.  Für uns war besonders Herr Rebrov vom ICSD zu treffen. Er besichtigte dort zum ersten Mal! Im Meeting hat er seine Meinung geäußert, dass OL ein harter Sport sei und nicht nur fürs Vergnügen. Er wird Kontakt mit IOF (International Orienteering Federation) aufnehmen,  dass es wichtig für uns ist, in der Zukunft immer zusammenzuhalten. Von Osten (Russland, Ukraine, ..)  sollte auch zum internationalen Europa kommen, um Wettbewerbe mitzumachen, damit wir unsere Motivation verstärken.   Es war ein interessantes Thema, das der Litauer Hr. Kuzminskis über die Zukunft für den Nachwuchs präsentierte, wie das System aufgebaut wird. Es gab abends ein Abschiedsfest und nettes amerikanischen Büffet im Hotel. Das Essen war sehr gut. Zum Schluss wurde eine Woman Show gezeigt und anschließend eine schöne Abschiedsrede. So haben wir uns schwer voneinander verabschiedet und hoffentlich sehen wir uns wieder nächstes Jahr in Olomouc / Tschechen EC Orienteering.

7.Tag

Nach Mittag wurden wir mit dem Hotelshuttle zum Flughafen gebracht und normalerweise fliegen wir um 15:30 Uhr nach Toronto. Es hat sich leider verspätet durch schlechtes Wetter – kleine Hurrikanes am Ontariosee dann verschoben auf 19 Uhr. Unseren Anschlussflug nach Wien haben wir in Toronto verpasst, als wir in Toronto ankamen. Wir muüssten 1 Tag im Hotel übernachten. Am nächsten Tag wieder zum Flughafen und die Tickets umgebucht. Wir sind erst am Abend weggeflogen. Endlich heim!

Liebe Sportgrüsse Hermine Henecker

3. Weltmeisterschaft Orientierungslauf
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