Wie immer beginnt mein Bericht auch dieses Mal mit dem Wetterbericht, wie immer muss ich das wirklich schöne Kaiserwetter mit wolkenlosem Himmel und praller Sonne begeistert hervorheben.

Heute aber war es wirklich außergewöhnlich warm – es hatte +10 Grad. Der Frühling hält nun auch hier langsam, aber sicher Einzug.
Die Skifahrer durften sich heute über einen „freien“ Tag freuen, nachdem sie bis jetzt dreimal hintereinander Rennen gefahren sind (und einen Tag mit Zeitmessung auf der FIS-Abfahrt trainiert haben, was auch als „Rennen“ gezählt werden kann). Die “ “ Anführungszeichen bei „frei“ deswegen, weil das Trainerteam natürlich andere Pläne mit den Sportlern hatte und mit ihnen intensiv für die kommenden Bewerbe trainiert haben (RTL, Slalom).

Im Mittelpunkt standen heute unsere Snowboarder, denen auch immer noch eine Medaille fehlte. Heute sollte unbedingt eine nach Hause gebracht werden, deswegen waren alle auch extrem motiviert, nachdem das letzte Rennen ja nicht besonders nach Wunsch verlief.

Lisa Zörweg schlug sich tapfer, überstand die Qualifikation mit Bravour und kämpfte sich bis an Medaillennähe heran – FAST, aber nur FAST hätte es für Bronze gereicht… im Endeffekt haben ganz minimale Differenzen den Unterschied ausgemacht und leider, LEIDER wurde es dann doch nur der undankbare vierte Platz… Trotzdem waren die Skifahrer (die extra für die Finalrennen ihr Training unterbrochen haben und zuschauen gekommen sind) und die Zuschauer aus dem Häuschen und haben sich sehr mit Lisa gefreut.

Bei den Herren überstanden beide (Gruber Wolfgang und Petr Raphael) die Qualifikation, im K.o. System ging es dann auch ziemlich hart zur Sache (ein Rennen musste sogar durch den Videobeweis entschieden werden), keiner schenkte keinem etwas…
Leider hatten wir das Pech, dass Gruber und Petr im Halbfinale gegeneinander antreten mussten, die Russen mussten im anderen Halbfinale auch gegeneinander fahren. Somit gab es bei den Herren sowohl beim großen auch beim kleinen Final die Paarung AUT – RUS. Das Finale bestritt Raphael Petr, das Rennen um Platz 3 wurde Wolfgang Grubers Aufgabe. Leider hatte Wolfgang Gruber gegen den Russen nur um Haaresbreite das Nachsehen, Petr war da natürlich extrem motiviert und wollte es den Russen heimzahlen. Leider klappte es nicht ganz und Petr musste sich zwischen den beiden Russen auf Platz 2 klassifizieren.
Dennoch freut sich das ganze österreichische Team, dass nun auch die Snowboarder ihre Medaille erobern konnten und haben das im Hotel auch dementsprechend gebührend gefeiert.

Morgen wollen wir auch den 5. Tag hintereinander den Sektkorken knallen lassen und eine Medaille feiern. Wir hoffen, dass unsere Skifahrer morgen optimale Bedingungen vorfinden können (es soll wieder kälter werden, das sollte dem Schnee gut tun, der heute ziemlich matschig und schwierig zu fahren war).

Bis dahin – weiter Daumen drücken! 🙂

Euer ÖGSV-Media-Team 🙂

Auch die Snowboarder haben zugeschlagen!

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