Hungarian Deaf Table Tennis Open 10.-12. März 2017

Unser Tischtennis Team (Erwin Stürmer, Lukas Krämer, Christopher Krämer) nahm gemeinsam mit Coach Johann Weitlaner und dem ÖGSV Delegierten Günther Koch an den Hungarian Tischtennis Open teil.

Mit Erwin, Christopher und Luki waren wir gut aufgestellt und konnten auch in der Mannschaft den guten dritten Rang erreichen. Dies ist eine sehr gute Leistung der Spieler und ich gratulierte schon vor Ort zu den tollen Spielen. Wir sind sicher in der Lage eine ganz wichtige Rolle bei der Vergabe von Spitzenplätzen in Europa zu spielen. Das Niveau kann und wir in den nächsten zwei Jahren noch verbessert werden, sodass wir 2019 bei der EM ein gewichtiges Wort mitreden werden.

Auch in den Einzelbewerben zeigten die drei, dass sie mit hohem Können und einer Top-Einstellung jeden bei diesem Turnier schlagen können. Leider reichte es nicht ganz. Einerseits fehlte Chrisi lediglich ein Satz zum Aufstieg in der Gruppe und er erreichte somit den Hauptbewerb trotz gleich viel gewonnener Spiele nicht. Im Trostbewerb konnte er wegen Überlastung leider nicht mehr teilnehmen. Studium und zusätzliche Belastungen sind nicht so leicht wegzustecken und riskieren tun wir sicher nichts. Daher sagte er den Trostbewerb im Einverständnis mit mir ab.

In diesem Trostbewerb erreichte Erwin das Viertelfinale und musste sich lediglich wegen einer noch zu trainierenden technischen Schwäche geschlagen geben. Ansonsten ist Erwin eine positive Bereicherung des Teams und ein absolut verlässlicher und sehr guter Spieler.

Das beste Ergebnis aus österreichischer Sicht konnte Luki erreichen. Es gelang ihm ins Viertelfinale des Hauptrasters zu kommen, was schon eine tolle Leistung benötigte. Luki und sein 100%ger Siegeswille sind einfach eine Freude für jeden Trainer. Er wird in den nächsten Jahren noch eine Steigerung schaffen, die den Gegner sehr viel Schweiß auf ihre Stirn zaubern wird. Dass es nicht ganz für eine Einzelmedaille gereicht hat, war lediglich einem sehr gut spielenden Noppenspieler zu „verdanken“. Auch diese taktische Angelegenheit wurde bereits analysiert und vermehrt in die Zielsetzungen der Zukunft eingeplant.

Im Doppelbewerb gingen Chrisi und Luki an den Start. Sie erreichten nach sehr guten Spielen (einfach toll, was die beiden für Ballwechsel spielten) das Viertelfinale. Hier spielten wir gegen Deutschland und die Schiedsrichter. Wenn auch das Spiel sehr ausgeglichen erst im fünften Satz denkbar knapp 9:11 verloren wurde, darf hier nicht ungesagt bleiben, dass die Gegner nicht nur einmal, sondern öfters unfair und regelwidrig agierten. Trotz heftigen Einsprüchen auch meinerseits ließen die schwachen Schiedsrichter jedoch alles zu. Verlieren ist ok, wenn es normal verläuft, aber in dieser Partie wurden wir regelrecht betrogen. Dennoch waren die Jungs hervorragend in der kämpferischen und spielerischen Leistung und es macht sehr viel Spaß mit ihnen zu arbeiten. Aufgrund des gezeigten technischen, taktischen und einstellungsmäßig herausragenden Könnens bin ich sehr zuversichtlich mit diesem Doppel noch einige Medaillen nach Hause bringen zu können.

Insgesamt können wir im Augenblick sehr zufrieden mit den Einstellungen und Leistungen unseres Teams sein und ich darf allen Akteuren dazu herzlichst gratulieren. Mit den gezeigten Leistungen können wir zuversichtlich in die Zukunft schauen und werden alles daransetzen um die guten Ergebnisse noch zu steigern.

Bericht Johann Weitlaner

Ergebnisse

 

Hungarian Deaf Table Tennis Open

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