|
9th
EC Bowling, Athen/GRE, 14.-22.05.2010
Abschlussbericht
von Delegierte Barbara Duschet |
Foto
Im Großen und Ganzen war diese Bowling
Europameisterschaft dazu da, um zu sehen, wo unser neues
Team steht.
Erst kurz vor der Europameisterschaft haben wir einen
Trainer gefunden. Leider aus Kanada, aber trotzdem
bereit uns zur EM zu begleiten obwohl er das Team nicht
kannte.
Schnell haben wir herausgefunden, dass man in so kurzer
Zeit mit dem Trainer keine Wunder bewirken kann. Man
kann in einem Wettkampf nicht zu viele Fehler an einem
Sportler ausbessern, da dieser sich sonst nicht richtig
auf das Spiel konzentrieren kann, sondern nur an das
denkt was er machen muss.
Für die Kommunikation zwischen Trainer und Sportler
sorgte ich. Es war sehr anstrengend den ganzen Tag von
früh bis spät zu dolmetschen. Selbst jede noch so kleine
Unterhaltung musste übersetzt werden.
Nach ein paar Tagen zeigte unser Trainer sein
Schauspielerisches Talent und ich musste nicht mehr rund
um die Uhr zur Verfügung stehen.
Leider sind die Ergebnisse nicht so wie wir uns er
erhofft haben. Alois und Gerhard konnten leider nicht zu
ihrer Höchstform auflaufen, da ihnen der Druck schwer zu
schaffen machte. Günther musste sich mit seinen Kugeln
ärgern (zu schwer, Loch zu groß, Loch zu klein) und
Oliver kämpfte mit seiner Handstellung. Für Daniel und
Thomas war dies eine ganz neue Erfahrung. Sie konnten
sehen wie so ein Wettkampf abläuft und die war in
Griechenland wahrscheinlich die beste Erfahrung. Alle
mussten lernen mit den vielen Fehlern in der
Organisation umzugehen und auch, dass man Bowling bis 4
Uhr morgens spielen kann und muss.
Unsere Sportler wissen jetzt woran sie arbeiten müssen.
Weiters wird auch Trainer Gerry eine DVD (alle Sportler
wurden gefilmt) an alle schicken, damit sie wissen was
genau die Fehler sind.
Zusammengefasst war diese EM eine tolle Erfahrung für
alle und wir freuen uns, dass wir einen so tollen
Trainer gefunden haben.
Bericht 23. Mai 2010
Heimreise
Bericht
21.+22.Mai 2010
(Freier Tag:)
Finale
Men und Women,
leider kein ÖsterreicherInnen qualifizieren!
Abschlussfeier in Athen.
Bericht
20.Mai 2010
-
Ergebnis
(Team)
Ergebnis
(EVENTS)
4. Wettkampftag - Team
Programmverlauf wie 19.Mai 2010,
jedoch bis 4.15 Uhr frühs!!!
Events ... Einzel+Doppel+Trio+Team
Bericht
19.Mai 2010
-
Foto
Ergebnis
3. Wettkampftag - Bewerb Trio
Programmverlauf wie 17.Mai 2010,
jedoch bis 23 Uhr
Bericht
18. Mai 2010
-
Foto
(Freier Tag:)
Nach einer langen Teambesprechung fuhren wir in die
Halle um den Damen zuzuschauen.
Gestern nach dem wir fertig waren hatten Zypern und
Dänemark noch ein Spiel. Hier erfuhren wir, dass Zypern
die Kugeln vor diesen Spiel gereinigt hat obwohl dies
laut Regeln strikt verboten ist. Zypern hatte TO Nete
Stutt gefragt ob sie die Kugeln reinigen dürfen und sie
hat es erlaubt.
Gemeinsam mit England machten wir einen Protest. Nete
sagte die Kugeln waren sehr schmutzig, aber das waren
die Kugeln der anderen Länder auch, auch unsere.
Also schrieben wir einen Protest. Ergebnis folgt, sobald
wir es haben.
Nachher fuhren wir zum Hotel und unterhielten uns.
Morgen ist das Trio und wir hoffen, dass alles mit der
Organisation funktioniert.
Bericht
17. Mai 2010
-
Foto
Ergebnis
(2. Wettkampftag)
Pünktlich um 9 Uhr begannen Daniel und Thomas das
Doppel. Durch die Erfahrungen vom 1. Tag konnten beide
schon etwas lockerer ins Spiel gehen.
Um 13:15 spielten Oliver und Günther. Günther spielte
die 1. drei Runden hervorragend, dann begannen die
Probleme die sich durch den ganzen Abend zogen. Beim
Bahnwechsel wurden die Namen nicht richtig übertragen
und somit mussten wir fast eine halbe Stunde warten bis
das berichtigt war. Das brachte unsere beiden Spieler
natürlich sehr aus dem Ablauf und die Ergebnisse wurden
etwas schlechter, aber Oliver kratze an den 200.
Durch die ganzen Verzögerungen starteten Alois und Gerry
um dreiviertel 7. Diese 6 Spiele waren die längsten die
es jemals bei einer EM gab. Am Anfang hat unsere Bahn
nicht funktioniert und musste repariert werden. Die
anderen haben inzwischen angefangen. Das war sicher eine
viertel Stunde die einen Sportler mental aus der Rolle
bringen. Dann ständig waren Fehler bei den Ergebnissen
und der Schiedsrichter musste es ändern lassen.
Bei jedem Bahnwechsel mussten wir mindestens 10 Minuten
warten weil die Namen nicht stimmten. Die 5. Runde
musste neu gestartet werden, obwohl einige Länder schon
den 1. Wurf gemacht haben. Da begann die Halle zu toben,
alle standen auf und klatschten aus Protest. Nach den
ersten 2 Runden waren Alois und Gerry auf dem 4. Platz,
aber es haben einige Länder extrem starke Punkte
gemacht.
Leider haben wir keine Ergebnisse, weil Zypern und
Dänemark noch ein Game nach allen Spielen mussten, weil
ihre Bahn am Anfang nicht funktionierte.
So etwas hat niemand bis jetzt erlebt, dass es solche
Probleme gibt. Wenn Pins falsch aufgestellt werden,
müssen diese mit der Hand geändert werden. Der Computer
hier kann das nicht. Also die Bedingungen hier sind
extrem schwer durch die ständigen Unterbrechungen. Das
ist wirklich nicht normal.
Gegen 23 Uhr waren wir im Hotel.
Morgen um 10 Uhr gibt es eine lange Team Besprechung,
denn der Trainer hat einiges zu sagen, auch die
Entscheidung über das Trio zwischen Günther und Oliver
muss noch gefällt werden.
Bericht
16. Mai 2010
-
Foto
Heute konnten wir etwas länger schlafen.
Nach dem Frühstück hatten wir gleich eine lange Team
Besprechung.
Trainer Gerry fragte alle wie sie sich nach dem 1.
Wettkampf Tag fühlen und wir besprachen einige Fehler
und versuchten den Druck von den Sportlern zu nehmen.
Danach bekamen Gerhard, als ältester Nationalteam
Spieler der in Österreich lebt, und Günther, als
Präsident des ÖGSV, ein T-Shirt von Gerry.
Nach der Besprechung fuhren wir in die Bowling Halle um
dort Günthers Kugel zu bearbeiten. Der Trainer selbst
schleifte das Loch aus. Nachdem dies fertig war,
schauten wir beim Damen Doppel zu.
Um 15 Uhr fuhren wir nach Rafina und gingen richtig
griechisch Essen und trafen dort unsere Nachbarn aus der
Schweiz und unterhielten uns mit ihnen.
Das war unser freier Tag. Morgen ist das Doppel und wir
hoffen auf gute Ergebnisse.
Beim Damen Doppel gingen die ersten beiden Plätze an
Russland.
Bericht
15. Mai 2010
-
Foto
Ergebnis
Bereits um 7 Uhr saßen wir alle beim Frühstück um dann
um 8 Uhr in der Halle zu sein.
Daniel und Thomas begannen für Österreich die EM. Nach 5
Minuten einspielen wurden sie unterbrochen, weil das
falsche Öl auf der Bahn war. Nun mussten wir eine halbe
Stunde warten bis das neue Öl aufgetragen war.
Mit 1 ½ Stunden Verspätung begannen dann um 14:30
Günther und Oliver und um 19 Uhr dann Gerhard und Alois.
Leider fanden nicht alle so gut ins Spiel da die Bahnen
hier sehr anders sind. Sie trocknen schnell aus und auch
der Computer macht oft Fehler, dass wir die
Schiedsrichter oft um Korrektur bitten müssen.
Der 1. Tag ist nicht so verlaufen wie wir uns erhofft
hätten, aber wir haben ja noch einige Bewerbe vor uns.
Oliver und Daniel haben ein wirklich gutes Spiel
abgeliefert.
Günther bekam in der Früh seine Kugel, die Wegen dem
„Über“ Gewicht ein 4. Loch bekommen hat, dadurch war es
natürlich beim Spielen auch eine Umstellung.
Die Ergebnisse von heute:
1.Holland (1.269 Pins)
2.Dänemark (1.231 Pins)
3.Zypern (1.228 Pins)
|
Alois 34. Platz (1.084 Pins)
Oliver 59. Platz (1.028 Pins)
Gerhard 63. Platz (1.016 Pins)
Günther 98. Platz (896 Pins)
Daniel 103. Platz (850 Pins)
Thomas 109. Platz (758 Pins)
Gesamtteilnehmer 110 |
Durch die ganzen Verspätungen kamen wir erst um halb 12
zum Hotel. Es war ein sehr anstrengender und langer Tag.
Morgen haben wir wieder einen freien Tag. Um 10 Uhr wird
es eine Teambesprechung über den 1. Wettkampftag geben.
Dann müsse n wir auch in die Halle um die offiziellen
Ergebnisse zu holen und auch das Daumenloch von Günthers
Kugel muss vergrößert werden, da sein Finger nach 2-3
Spielen anschwillt.
Wir hoffen, dass es am Montag im Doppel besser laufen
wird.
Bericht
14. Mai 2010
-
Foto
Ergebnis
Um 08 Uhr trafen wir uns alle beim Frühstück und
beschlossen den Ablauf des Tages.
Eine Stunde später fuhren wir nach Athen zur Akropolis
und besichtigten das berühmte Steingemäuer bei einer
Affenhitze.
Mittags fuhren wir zurück zum Hotel und kauften vorher
noch Obst und etwas zu trinken ein. Nach einer Stunde
relaxen trafen wir uns in der Poolbar um uns zu
unterhalten. Um 16 Uhr gab es dann die langersehnte
Videoanalyse.
Das Team hatte sich nie zuvor beim Spielen gesehen und
war begeistert wie auffällig einige Fehler sind. Das
Computerprogramm für die Analyse ist wirklich toll und
Coach Gerry hat es allen sehr gut erklärt. Diese Fehler
sollen die Sportler aber nicht beim Wettkampf versuchen
auszubessern. In so einer kurzen Zeit geht das nicht.
Für diese EM sollen sie einfach spielen was sie können.
Danach fuhren wir in eine kleine Bowling Halle um ein
bisschen Spaß zu haben. Nachdem die Bahn aber leider
sehr trocken war und die Schuhe zu stark bremsten,
mussten wir das Spiel abbrechen, damit sich niemand
verletzt. Das Risiko wollte der Trainer nicht eingehen.
Wenn die Wettkämpfe vorbei sind, werden wir diese Halle
(7 Bahnen) noch einmal besuchen und zum Spaß spielen.
Dann gingen wir gleich zum Strand und fanden dort ein
tolles Meerrestaurant wo wir zu Abend aßen. Um 10 Uhr
kamen wir im Hotel an und gingen gleich zu Bett um für
das Einzel morgen fit zu sein.
Wir haben noch erfahren, dass bei den Damen die 3
Medaillen alle an Deutschland gingen.
Bericht 13. Mai 2010 -
Foto
Nach einer nicht so guten 1. Nacht (die meisten haben
nicht gut geschlafen) trafen wir alle um 07:30 Uhr beim
Frühstück ein. Es gibt ein großes Frühstück Buffet.
Mit 25 Minuten Verspätung wurden wir um halb 10 vom
Hotel abgeholt und in die Halle gebracht und starteten
gleich mit dem Training. Wir konnten jede Bahn
ausprobieren.
Günther und Barbara gingen um 11 zur technischen Sitzung
und unsere Sportler zur Kugelkontrolle. Angeblich ist
eine von Günthers Kugeln zu schwer und wir müssen auf
morgen warten bis der „Spezialist“ kommt um ein Gewicht
herauszunehmen. Das Interessante dabei ist, dass diese
Kugel auch bei den Deaflympics verwendet wurde und dort
nichts bemängelt wurde. Auch eine von Alois Kugeln war
an der Grenze, wurde aber genehmigt.
Ursprünglich sollte die Eröffnungsfeier um 16 Uhr
stattfinden, wurde aber auf 18 Uhr verschoben.
Mittlerweile geht uns die Unpünktlichkeit ziemlich auf
die Nerven, weil wir immer unsere Pläne ändern müssen.
Um 13:30 Uhr fuhren wir mit dem Taxi zum Hotel. Auf den
Bus hätten wir über 1 Stunde warten müssen.
Zurück im Hotel gab es für alle eine Stunde Pause. Die
meisten nutzen die Zeit um am Pool zu relaxen. Danach
gab es wieder eine Analyse mit dem Trainer über das
vergangene Training.
Uns wurde mitgeteilt, dass der große Bus Probleme hat zu
unserem Hotel zu kommen. Interessanterweise wurden wir
aber am Ankunftstag bis zur Türe gebracht, aber okay. So
müssen wir ab jetzt 5 Minuten zu Fuß zum anderen Hotel
gehen. Das ist ja nicht so weit.
Mit wieder einmal über einer halben Stunde Verspätung
wurden wir mit den anderen Ländern abgeholt (ebenfalls
Schweiz und Polen sind auch sauer wegen der verlorenen
Zeit.
Bei der Eröffnungsfeier mussten wir 1 Stunde in der
Sonne warten, weil das OK vergessen hat unsere deutschen
Nachbarn abzuholen die dann mit dem Taxi gekommen sind.
Nach einem kurzen Einmarsch und wieder einer langen
Wartezeit war die „Zeremonie“ vorbei und wir gingen
ausgehungert in die Halle um etwas zu Essen.
Beim Essen diskutierten wir über das Problem mit dem
Transport. Wir glauben nicht, dass sich das verbessert
und haben Angst, wertvolle Zeit an den Wettkampftagen zu
verlieren. So beschlossen wir, uns vom Flughafen einen
9-Sitzer Bus auszuborgen.
Nach einer langen Taxifahrt kamen Barbara und Günther um
21:00 am Flughafen an. Mit viel Glück erwischten wir den
letzten offenen Schalter der uns das gewünschte Fahrzeug
leihen konnte. Mit einem Navigationsgerät traten wir die
Heimreise an. Leider war irgendetwas falsch und wir
fuhren 45 Minuten in die entgegengesetzte Richtung. Nach
einem Stau und über 1 Stunde Zeitverlust kamen wir um
23:30 Uhr erschöpft im Hotel an. Hier plauderten wir
noch mit unseren Team Kollegen welche auf uns gewartet
haben und den Schweizern. Dann vielen wir todmüde ins
Bett.
Morgen ist ein freier Tag, da die Damen spielen und wir
werden diesen nutzen um uns vor den Wettkämpfen noch
auszuruhen und uns Athen anzuschauen.
Bericht
12. Mai 2010
Foto
Heute Morgen trafen alle pünktlich um 09:15 Uhr am
Flughafen Wien Schwechat ein. Nachdem wir Problemlos
beim Special Assistance Schalter der AUA eingecheckt
haben gingen wir zum Boarding. Nach 2 Stunden Flug kamen
wir in Athen bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad
an. Wir warteten noch auf die Engländer und wurden dann
direkt zur Bowlinghalle gebracht um die Kugeln
abzugeben. Danach ging es zum Hotel wo wir bereits von
Alois Korak und dem Trainer erwartet wurden. Wir führten
ein Gespräch mit dem Team. Der Trainer erklärte einiges
und gab vorab schon ein paar Tipps.
Um 18 Uhr hatten wir Training in der Bowling Halle.
Trainer Gerry schaute sich das Team an und filmte auch
beim Spielen für die spätere Analyse. Sehr professionell
erkannte er kleine Fehler und gab wertvolle Ratschläge
die von en Spieler schnell und genau durchgeführt
wurden. Schade, dass der Trainer in Kanada lebt, wir
könnten ihn in Österreich gut brauchen. Barbara
übersetzt von Englisch in Gebärdensprache die wichtigen
Dinge. Den Großteil zeigt der Trainer aber auch sehr gut
den Spielern.
Das Training dauerte bis 18 Uhr. Dann fuhren wir nach
Rafina (Touristenviertel) in eine Pizzeria wo wir gut zu
Abend aßen.
Um Mitternacht fielen wir alle erschöpft ins Bett.
Morgen ist das offizielle Training, die technische
Sitzung und die Eröffnungsfeier.
Zum allgemeinen in Athen kann man sagen, dass die Leute
sehr hilfsbereit sind, die Organisatoren bemühen sich
sehr und das Hotel ist auch hervorragend. Es liegt
direkt am mehr und nach den anstrengenden Wettkämpfen
können wir uns hier gut erholen!
|