Tischtennis: Krämer Lukas erkämpft den Verbleib in Gruppe eins


Tischtennis: österreichische Nachwuchssuperliga1-2019
Krämer Lukas erkämpft den Verbleib in Gruppe eins

Die Saison 2019/2020 im Tischtennis wurde von Krämer Lukas auf österreichischer Ebene mit der ersten Nachwuchssuperliga begonnen. Und wie schon traditionell begleitete ihn sein Freund und Nationaltrainer Jonny Weitlaner als Coach. Da allerdings eine hartnäckige Verkühlung und dazu noch ein schmerzhafter Sturz beim Weitsprungtest in der Schule für Luki alles andere als ideale Voraussetzungen schuf, erwarteten wir uns lediglich einige Trainingsmatches. Der geänderte Modus des Turniers erzeugte noch eine höhere Unsicherheit. Dennoch wäre Luki nicht Luki, wenn er diese Umstände nicht als Herausforderung sehen würde. Und so starteten die ersten fünf Spiele in der ziemlich ausgeglichenen Gruppe. Dabei kann es in der Endabrechnung auf jeden einzelnen Punkt ankommen.

Luki konnte letztlich ein gutes 2:3 Ergebnis erzielen, wobei er die beste Leistung gegen den Vorarlberger Maxime Dieudonne zeigte und dieses Spiel auch für sich entschied (schon öfters musste Luki in der Vergangenheit als Verlierer die Platte verlassen). Ein taktisch ganz tolles Match. Leider waren die Pausen mit den beiden Hauptbeschäftigungen einerseits ständiges säubern der Nase und andererseits das Kühlen des Fußes so ausgefüllt, dass für weitere wichtige taktische Maßnahmen nur mehr wenig Platz blieb. Es macht schon immer wieder Freude für mich als Trainer, wenn ich sehe wie Luki im Sport das übt, was er im täglichen Leben immer braucht und können muss: kämpfen trotz enormer Schwierigkeiten oder wie Luki sagt: „…Beeinträchtigungen…“.

Nach den Gruppenspielen reichte es leider nicht den heiß ersehnten 3.Rang zu belegen, nein es kam wegen der Berechnungsregeln noch dazu, dass Luki nur den fünften (von sechs) Platz belegte. Das hieß jetzt: verliert er das nächste Spiel, muss er aus der 1.Gruppe absteigen. Und somit stieg auch der Druck. Letztlich schaffte es Luki gegen einen alles oder nichts spielenden sehr guten Stütz Raphael die Oberhand zu behalten. Nach der ersten Erleichterung dann der weitere Modus: aus den nächsten zwei Spielen muss mindestens ein Sieg her, sonst war alles umsonst. Leider spielte Luki ausgerechnet das vermeindlich leichtere Spiel schlecht und verlor. Damit war wieder klar: gewinnt Luki das Spiel gegen den routinierten Siwetz Tobias verbleibt er in der Gruppe 1, bei einer Niederlage steigt er ab. Das war nichts für schwache Nerven. Beiden war dies auch anzusehen, dennoch konnte Luki mit unglaublichem Kampfgeist und seinen hohen spielerischen Fähigkeiten den heiß begehrten Sieg einfahren. Damit schaffte Luki das unter den Bedingungen (siehe oben) ganz ganz schwierige Unterfangen, nämlich den Gruppenerhalt. Wegen der anhaltenden Schmerzen im Fuß und um kein weiteres unnötiges Risiko einzugehen mussten wir leider das letzte Spiel w.o. geben.

Herzliche Gratulation zu der kämpferischen Leistung und der verdienten Gruppenzugehörigkeit. Wir sehen, dass es im Sport und im Leben immer darauf ankommt, dass wir in guten und vor allem in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Lieber Luki es war wieder eine Freude mit Dir durch diese unruhigen Gewässer zu fahren.

Bericht: Mag. Johann Weitlaner

Tischtennis: Krämer Lukas erkämpft den Verbleib in Gruppe eins
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